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ödp tritt nicht zur Bundestagswahl an
und empfiehlt stattdessen Familienpartei
„Wir konzentrieren uns auf das bayerische Superwahljahr
2008“
Die ödp wird in ganz Deutschland nicht zur Bundestagswahl antreten.
„Diese Pause bedeutet aber nicht, dass wir in unserer Aktivität nachlassen“.
Stattdessen will sich die ödp neben der tagesaktuellen Arbeit vor Ort mit voller
Kraft auf das bayerische Superwahljahr 2008 vorbereiten. In diesem Jahr finden
im März Kommunalwahlen und kurz darauf im September Landtagswahlen statt.
Die ödp empfiehlt ihren Stammwählern, bei der Bundestagswahl im Herbst die
Familienpartei Deutschlands zu wählen, die bei der letzten Landtagswahl im
Saarland mit Unterstützung der ödp drei Prozent erreichte. „Mit keiner anderen
Partei haben wir so große inhaltliche Übereinstimmungen“. Beide Parteien
fordern, „die Benachteiligung der Familien zu beenden“ und eine Aufwertung der
Familienarbeit durch Einführung eines Erziehungsgehalts. Für die nächsten Jahren
ist eine Vertiefung der Zusammenarbeit geplant.
Die ödp habe die Erfahrung gemacht, dass sie bei Landtags-, Europa- und
Kommunalwahlen deutlich besser abschneide als bei Bundestagswahlen: „Manchmal
muss man einem Hindernis ausweichen, wenn man es nicht überspringen kann.
Stattdessen werden wir unsere personellen und finanziellen Kräfte auf die
nächsten erreichbaren Ziele konzentrieren“.
Den ersten Schritt hierzu hat die ödp schon unternommen: Der ödp-Landesvorstand
hat zwei hauptberufliche Landesbeauftragte eingestellt, die sich um die
Verbesserung der ödp-Strukturen in den schwächeren Kreisverbänden kümmern
werden. „2008 nach der Kommunalwahl werden wir in ganz Bayern wesentlich
gestärkt in den Landtagswahlkampf gehen“. |