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Schweinfurt und Umgebung bereitet sich auf das Volksbegehren vor

"Der nächste Mast vor Ihrem Schlafzimmer" lautet eines der beiden Plakate zum bayerischen Volksbegehren "Für Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk", dessen Eintragungszeit am 5.Juli beginnt und am 18. Juli 2005 endet.

Das Volksbegehren wurde von der ödp gestartet und wird von den Freien Wählern Bayerns, rund 700 Ärzten, Apothekern, Bürgermeistern, verschiedenen Bürgerinitiativen, dem Bund Naturschutz, Reformhäusern sowie Bürgern aus allen Schweinfurter Stadtteilen unterstützt. Auch in umliegenden Gemeinden wie zum Beispiel Bergrheinfeld, Gochsheim oder Schwebheim gibt es starke Aktionskreise, die das Volksbegehren unterstützen und sich bereits in der Vergangenheit gegen das rücksichtslose Aufstellen von Mobilfunksendeanlagen stark gemacht haben. Auch die Bürger aller anderen Gemeinden sind dazu aufgerufen Aktionsgruppen zu bilden um das Gelingen des Volksbegehrens zu ermöglichen und um der Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürger den Vorrang zu geben.
Ziel des Volksbegehrens ist mehr Bürgerbeteiligung bei der Auswahl der Sendemastenstandorte und die Einführung von Genehmigungsverfah-ren für Mobilfunksendemasten.
"Wir sind nicht grundsätzlich gegen Handys, aber die Mobilfunkbetreiber sollen ihre Sendemasten nicht hinstellen können, wo sie wollen", betonen die Unterstützer.
Das Volksbegehren will eine generelle Genehmigungspflicht für Mobilfunksendemasten in der bayerischen Bauordnung erreichen, um den weiteren "Wildwuchs" der Masten zu unterbinden.
In Zukunft soll eine möglichst große Gesundheitsverträglichkeit und nicht die geringsten Kosten für die Standortwahl ausschlaggebend sein.
Die Aktionskreise in Schweinfurt und Umgebung planen die Bevölkerung durch das Aufstellen von Plakaten und entsprechende Postwurf-sendungen zu mobilisieren um eine möglichst hohe Eintragungsquote zu erreichen.

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